Neue Bäume braucht die Stadt

Neue Bäume braucht die Stadt – dieses Motto wählte der Vorstand des Bürgerverein Oberstadt nach einem Vortrag vom Forstwirt Peter Tunecke, um eine Spendenaktion zu starten. Er zeigte uns eindrucksvoll wie die Baumbestände in der Stadt unter dem Klimawandel leiden würden.

Gut zwei Jahre sind seitdem vergangen, zahlreiche Probleme waren zu meistern und jetzt am 13. April 2021 konnte man 10 Buchen neu pflanzen.

Der Vorsitzende Klaus Schmitz und Noelle Flügler vom Jugendparlament
Klaus Schmitz, Vorsitzender des BVO und Noelle Fügler vom Jugendparlament

Am Panorama-Radweg in Höhe Kriegerheim trafen sich nun die Mitglieder des Bürgerverein Oberstadt, der Bürgerstiftung Velbert und die Mitarbeiter der Technischen Betriebe, um die Bäume in die Erde zu setzen. Mit dabei auch N. Fügler als Vertreterin des Velberter Jugendparlamentes, denen man nach einem Vortrag beim BVO als Dank eine Baumspende zugesagt hatte.

Wie der Vorsitzende Klaus Schmitz weiterhin erläuterte, will man diese Spendenaktion weiter durchführen. Als großes Ziel sollen 50 Bäume gepflanzt werden, denn der BVO feiert in diesem Jahr sein 5o-jähriges Bestehen. Der Anfang ist gemacht und man hofft, dass die Bäume nun auch gut angehen und gedeihen.

Ein herzliches Dankeschön allen Spendern, die mit ihrem finanziellen Beitrag diese Aktion erst ermöglichten haben. Aber auch für die tolle Unterstützung durch Mitarbeiter der Technischen Betriebe möchten wir ein herzliches Dankeschön sagen.

Die fleißigen Helfer der Technischen Betriebe Velbert
Die fleißigen Helfer der Technischen Betriebe Velbert

Velbert im Herzen

Das Kollegium der Musikschule Velbert hat ein sehr schönes Musikvideo – in Zeiten von Corona natürlich vorbildlich in Heimarbeit – kreiert, welches wir Euch nicht vorenthalten wollen.

Eine tolle Leistung, die zeigt was sowohl technisch, wie auch miteinander heutzutage möglich scheint.

Viel Spaß mit dem Video.

Musikschule Velbert – Velbert im Herzen

Termine 2020: Januar / Februar / März

08.01.2020 – 18:30 h – MV Mobilität im Alter – Referentin. Karoline von Blumenthal, Helios Klinikum


18.01.2020 – 13 h – Wandern ab Haltestelle Dellerstraße zur ‘Kleinen Schweiz‘ Einkehr ab 15 h


22.01.2020 – 18 h – Spieleabend bei ‘Christa‘


30.01.2020 – 18 h – Töttern bei ‘Sabine‘

08.02.2020 – 13 h – Wandern ab Willi-Brandt-Platz zur ‘Dampflok‘ Einkehr ab 15 h

27.02.2020 – 18 h – Töttern bei ‘Christa‘

04.03.2020 – 18:30 h – JHV

07.03.2020 – 13 h – Wandern ab Willi-Brandt-Platz durch den Grüngürtel Velberts
zur ‘Langenhorster Stube‘ – Einkehr ab 15 h


18.03.2020 – 18 h – Spieleabend bei ‘Christa‘


26.03.2020 – 18 h – Töttern bei ‘Sabine‘


Monatsversammlung Januar 2020

Zu unserer Monatsversammlung im Jahr 2020 am 8. Januar wünscht Klaus den Anwesenden ein gesundes und erfolgreicheres Jahr 2020. Gleichzeitig begrüßte er unsere heutige Referentin Frau von Blumenthal vom Helios Klinikum Niederberg. Diese bedankt sich herzlich für die Einladung und möchte uns ein Thema näher bringen, dass uns in unserem Alter alle angeht. Sie stellt sich mit den Worten kurz vor: ‘Ich gehöre seit 2012 zum Team und leite seit einigen Jahren die Abteilung Physiotherapie‘. Es ist ein spannendes Thema, über das ich heute referieren möchte.


Referat: ‘Mobilität im Alter‘
Mit steigendem Lebensalter nehmen Stürze und sturzbedingte Verletzungen zu. Gleichzeitig leiden ältere Patienten häufig an akuten oder chronischen Begleiterscheinungen, die sich direkt oder indirekt auf die Gangsicherheit und das Sturzrisiko auswirken. Wir sprechen hier über zwei Bereiche des täglichen Alltags. Das ist die Beweglichkeit innerhalb und außerhalb der Wohnung. Jeder sollte seine geistige und körperliche Mobilität prüfen. Zum Beispiel: Innerhalb der Wohnung für Sicherheit sorgen und Stolperstellen (keine Teppiche und Brücken) entfernen. Dazu gehört auch sein geistiges und körperliches Befinden zu pflegen. (Gesunde Ernährung, viel Trinken (mindestens zwei Liter am Tag) und ein soziales Netzwerk zu Freunden und Nachbarn aufbauen und pflegen.) Außerhalb der Wohnung ist die Beweglichkeit durch Spaziergänge und kleine Wanderungen zu stabilisieren. Zur Sicherheit einen Rollator oder eine Gehilfe nutzen. Frau von Blumenthal bittet die Anwesenden – wenn möglich – sich zu erheben und stellt einige Bewegungen im Alltag vor, die jederzeit von den Anwesenden zu Hause praktiziert werden können.

Im Anschluss beantwortet sie noch offene Fragen.
Nach einer guten Stunde interessanter Informationen über Tipps zur Sicherheit und Mobilität im Alltag, bedankt sich Frau von Blumenthal für die Aufmerksamkeit und wünscht dem BVO eine gute Zeit.
Unser Vorsitzender Klaus dankt Frau von Blumenthal für den informativen Abend und überreicht das Gastgeschenk und wünscht einen guten Heimweg.

Lore Nowicky-Scheidt

Weihnachtsfeier 2019

Alle Jahre wieder…

…und so trafen sich Mitglieder des Vereins am dritten Advent bei Veith für eine Weihnachtsfeier. Um 16 Uhr ging es los. Die Veranstaltung war wie so häufig gut besucht, was sicherlich nicht nur am recht guten Wetter an diesem dritten Advent lag.

Gaststätte Veith

Kaffee & Kuchen gab es reichlich. Die Stimmung war gut und ausgelassen. Und ja, gesungen wurde auch. Eine richtig schöne Feier, die vielen Teilnehmern mit Sicherheit in Erinnerung bleiben wird.

Sag zum Abschied leise Servus…

und das hat eine Gruppe des BVO wörtlich genommen und wurden am 4. Juli vorstellig im  Schloss und Beschlägemuseum. Herr Dr. Ulrich Morgenroth begrüßte uns ganz herzlich mit den Worten: ‘Sie sind eine der letzten Besichtigungsgruppen vor Schließung am 14. Juli 2019‘. Die voraussichtliche Wiedereröffnung ist für Mitte 2020 im ‘Neubau und der Villa Herminghaus‘ vorgesehen. Eine Zeitreise durch 4000 Jahre Erfindergeist im Dienste der Sicherheit lag vor uns. Das Deutsche Schloss- und Beschlägemuseum ist weltweit das einzige wissenschaftlich geführte Museum für Schließ- und Sicherheitstechnik.
Wir alle schließen mehrmals täglich Schlösser auf und zu, ohne uns je Gedanken darüber zu machen, was wir da eigentlich in Bewegung setzen und welcher Entwicklung es bedurfte, unsere modernen Schlösser herstellen zu können.
Das Museum  wurde 1928 als Heimatmuseum gegründet. Die Sammlung des zunächst im ‘Alten Bürgermeisterhaus‘ untergebrachten Museums enthielt aufgrund der Geschichte von Velbert – die Stadt ist seit dem 16. Jahrhundert eines der historischen Zentren der Fertigung von Kleinschmiedeerzeugnissen.

Wönnemannsche Schmiede

Zu den Beständen gehörte seinerzeit bereits die ‘Wönnemannsche Schmiede‘ vom Burgfeld, die noch heute zur Sammlung gehört. Auf diesem Fundus aufbauend, gründete man 1936 das ‘Deutsche Schlossmuseum‘, das im Keller des Rathauses untergebracht war und in den folgenden Jahrzehnten durch Ankäufe und Schenkungen systematisch ausgebaut wurde. Im Jahr 1982 zog man ins ‘Forum Niederberg‘ um, wo das neu konzipierte Museum wieder eröffnet wurde.
Die Entwicklung der Schließtechnik war ein ständiger Wettlauf. Mit jeder Verfeinerung, die ein Schlosskonstrukteur ersann, wurden auch die Methoden der Einbrecher immer ein wenig raffinierter.
So ist es immer wieder eine spannende Reise durch den längsten Krimi der Weltgeschichte mit gerissenen Verbrechern und genialen Erfindern, denn der Gewinner dieses Wettlaufs steht noch lange nicht fest!
Die Geschichte der Sicherheitstechnik begann bereits vor über 4000 Jahren und entwickelte sich in einem engen Verhältnis zu Kultur und Lebensweise der Menschen stetig weiter. Als die Menschen begannen, sesshaft zu werden und Häuser zu bauen, erkannten sie die Notwendigkeit, ihr Hab und Gut zu sichern. Erste größere Verriegelungen sind uns aus der Römerzeit bekannt. In Velbert entstanden die ersten großen Schlossfabriken gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Dadurch ging die bis dahin geübte Praxis der Herstellung von Schlössern in Heimarbeit zurück.
Auf unserem Rundgang wurden uns Schlösser und Schließanlagen aus alter Zeit, sowie die Werkzeuge und Maschinen gezeigt, mit denen Schlösser und Schließanlagen hergestellt wurden. Die Dauerausstellung wirft auch einen Blick auf aktuelle Neuerungen der Schließtechnik wie elektronische Transponderschlösser,  Eisenschnittschlösser, Truhenschlösser und Sperrfederschlösser, um nur einige zu nennen.

Gedankenaustausch im ‘L‘ Italiano‘


Nach der einstündigen spannenden Führung durch den Chef des Museums Herrn Dr. Morgenroth gingen wir zum Gedankenaustausch ins ‘L‘ Italiano‘ am Europaplatz und ließen uns mit köstlichen Eiskreationen verwöhnen. Es war wieder ein gelungener Nachmittag des BVO.

Wandertag mal anders Dezember 2018

Historische Exkursion

Der Vorstand hatte zum ersten Dezember seine Mitglieder zum beliebten ‘Weihnachtlichen Koffeedrenken met allem Dröm und Dran‘ eingeladen (Kaffeetrinken mit allem Drum und Dran). So machte sich eine große Gruppe mit dem Bus auf den Weg nach Düssel um im Café-Restaurant Kutscherstuben, diesen einmaligen Genuss bergischer Tradition, stilgerecht auf Porzellan mit Zwiebelmuster, zu genießen. Die Bergische Kaffeetafel ist schon seit Generationen überliefert und ist eine mehr als üppige Mahlzeit bei der auf Kalorien oder Joules keine Rücksicht genommen wird. Zum Essen selbst – man bestreicht den Korinthenstuten mit Butter und Honig und türmt darauf den „stiefen Ries“ mit Zucker und Zimt. Jetzt folgen die Waffeln. Danach isst man das Schwarzbrot mit Butter und Quark. Heute wird dazu auch Schinken, Käse und Kirschen angeboten. Nach dieser kräftigen Unterlage durften wir in gemütlicher Runde noch einen Aufgesetzten genießen. Nach diesem ausgiebigem Schlemmen und ein Dankeschön an die Wirtsleute ging es mit dem Bus wieder Richtung Heimat.

Die Dröppelmina

Auch heute noch ist die Dröppelmina in der Bergischen Kaffeetafel ein unverzichtbarer Bestandteil. Die bauschige, birnenförmige Kaffeekanne aus Zinn steht auf drei Füßen und ist mit einem Kränchen versehen. Sie verdankt ihren aus zwei Bestandteilen bestehenden Namen den beiden Eigenschaften:

  • Die ‘Mina‘, Kose- und Rufname des Namens Wilhelmine, steht für einen dienstbaren Geist;
  • das ‘Dröppeln‘ kommt daher, dass der kleine Ausguss schnell vom Kaffeesatz verstopfte;

Auch wenn die Dröppelmina traditionell als das Symbol für das Bergische Land schlechthin gilt, so stammt sie ursprünglich nicht aus dieser Region. Die Zinnkanne kommt vielmehr aus Holland, soll aber schon sehr früh von Seefahrern aus dem fernen Osten nach Europa in Porzellanform mitgebracht worden sein. Um 1700 begannen Familien – aus dem Bergischen Land mit regelmäßigem Kaffeetrinken. Bis dahin war Kaffee hierzulande wie auch Tee nur als Arznei bekannt. Die Dröppelmina wurde in großer Zahl hergestellt und hielt so Einzug in viele – zunächst wohlhabende – Familien. Im Laufe der Jahre wurde Sie immer mehr zum Statussymbol: So gab es Zinnkannen im Stile des Barocks. Für eher ärmere Leute gab es allerdings auch einfache „Blechminas“ bei denen teurer Bohnenkaffee mit billigem Malzkaffee gemischt wurde.

Schmitz

Weihnachtsmarktfahrt Dezember 2018

Weihnachtliches Paderborn

Nachdem bekannt wurde, dass es in Velbert keinen Weihnachtsmarkt geben wird, hat der Vorstand kurzfristig seinen Mitgliedern am 8. Dezember eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt Paderborn angeboten. Pünktlich ging es los und der Vorsitzende fand, dass nicht nur das Vergnügen, sondern das Kulturhistorische einer Stadt für solch einen Tag wichtig sei. So wurden unsere Teilnehmer in zwei Gruppen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Paderborns geführt; es wurde ein Spaziergang durch die Jahrhunderte. Zwischendurch merkte unsere Stadtführerin an, dass es drei Dinge immer in Paderborn gibt – 1. Regen, 2. Glockengeläut und 3. Prozessionen – wir gehörten zur dritten Gruppe – der Regenschirmprozession. So wurden die Paderquellen, die Kaiserpfalz und natürlich der Dom mit seiner bedeutsamen Geschichte besucht. Beim Weitergehen konnten wir dann schon erahnen, was uns auf dem Weihnachtsmarkt erwartete, denn unsere Führung endete am historischen, dreigiebeligen Rathaus. Zum Schluss wies unsere Stadtführerin darauf hin, dass wir auch mal zum Libori-Volksfest kommen müssten, was immer Ende Juli-Anfang August stattfindet, denn da hatte man Sonnenschein pur. Es war ein gelungener Ausflug aus dem grauen Alltag.

Schmitz