Fünf-Tage Mosel

Die Reisegruppe des Bürgervereins Oberstadt startete am 13. Juni frohgelaunt ins Moseltal. Erlebnisreiche Tage waren angesagt und auch das Wetter spielte einigermaßen mit, soviel sei schon gesagt. Am frühen Nachmittag, erreichten wir nach einem ausgiebigen 2. Frühstück Traben-Trabach. Bei einem kleinen Stadtrundgang schauten wir uns das Sehenswerteste an und konnten dann auf der MS Europa, auf der Fahrt nach Bernkastel-Kues, Moselromantik pur erleben. Hatten wir doch das Glück, das durch das Hochwasser der Mosel, erst jetzt wieder der Schiffsverkehr eröffnet worden war.  Ja, Glück muss man haben. Nach einer Schleusendurchfahrt in Zeltingen und mit vielen Guten Eindrücken von den Moselortschaften erreichten wir Bernkastel, wo unser Bus wartete und ins Hotel nach Veldenz brachte.

Der zweite Tag unserer Reise war vom Programm voll auf Luxembourg und Trier abgestellt. Bei einer Stadtrundfahrt durch das neue Banken- und Europaviertel sahen wir unter anderem das Plateau Kirchberg, das Großherzogliche Palais, das Grab des Hauptmanns von Köpenick, die Kasematten und vieles mehr.  Nach einer Freizeit kamen wir am Nachmittag nach Trier. Mitten im Trierer Stadtzentrum gelegen, steht der Trierer Dom, heute über einer ehemaligen konstantinischen Palastanlage, die im frühen 4. Jahrhundert durch die größte christliche Kirche der Antike überbaut wurde. Der heutige Dom enthält noch einen römischen Kern mit Originalmauern bis zu einer Höhe von 25 m. Gleich neben den Dom steht die früheste gotische Kirche Deutschlands, die im 13. Jahrhundert erbaute Liebfrauenkirche. Eine Besonderheit ist der kreuzförmige Grundriss. In den Kreuzarmen befinden sich Kapellen, die ein Zusammenschluss von Apsidiolen sind, in deren Mitte sich ein Vierungsturm erhebt.
Die Konstantinbasilika – der Thronsaal Kaiser Konstantins – ist der größte Einzelraum, der aus der Antike überlebt hat. Der Innenraum ist 67 m lang, 27 m breit und 33 m hoch. Nur wenige Meter entfernt

Der sehr schöne Ausblick vom Petrisberg auf Trier

befindet sich das Kurfürstliche Palais mit dem Palastgarten. Es gilt als einer der schönsten Rokoko-Paläste der Welt.
Nun zurück zum Hauptmarkt mit der Steipe (Festhaus des Stadtrates), dem offiziellen städtischen Ellenmaß, Pranger und dem Marktbrunnen. Weiter ging es  in Richtung Porta Nigra, wo uns der Bus zur Rückfahrt erwartete. Für einige war vorher noch Zeit und viele Gelegenheiten etwas einzukaufen, Kaffee zu trinken oder ein Eis zur Erfrischung zu nehmen.

Nach einem guten Frühstück begann unser dritter Tag mit der Besichtigung der Edelsteinschleiferei Hess in Kirschweiler. Die Bearbeitung der einzelnen Steinarten wurde erklärt und anschließend konnte Erika sich an den Schleifstein setzen und eigenen Schmuck fertigen. Von Kirchweiler ging es dann weiter nach Idar-Oberstein. Hier hatten wir Zeit den Ort oder die Felsenkirche zu besichtigen. Alles dreht sich hier um Edelsteine. Es gibt ein Edelstein-Museum, eine Edelstein-Diamanten Börse und eine Edelsteinmine. Sehenswert waren die Felsenkirche. Die weltbekannte Felsenkirche ist das Wahrzeichen der Stadt. Idar-Oberstein entstand durch Wirich IV. von Daun-Oberstein (um 1415–1501), der 1482 auf den Fundamenten der „Burg im Loch“ die heute protestantische Kirche erbaute. Über dem kleinen Gotteshaus erhebt sich auf dem Felsbuckel (Bossel) die Burg Bosselstein. Von ihr stehen lediglich noch ein Turmstumpf und einige Mauerreste. Auch über einen geschmackvoll gestalteten Marktplatz konnten wir schlendern oder bei einem Eis die vorbeiziehenden Leute beobachten. Den Nachmittag verbrachten wir dann in Bernkastel-Kues, hier kam Freude auf, ein Ort wie aus einem Disney-Film, sehr homogen und trotz der Menschenmassen einnehmend. Kommt man nach Bernkastel-Kues wird man vom mächtigen 600 Jahre alte Turm, der an Kunstschätzen reichen Pfarrkirche St. Michael, begrüßt. Die dreischiffige Kirche hat eine so reiche Ausstattung, wie sie in einer solchen Fülle hierzulande nur noch selten anzutreffen ist. Eindrucksvoll auch die alten Fachwerkhäuser rund um den Marktplatz und in den umliegenden Gassen. ‘Weinseelige Gemütlichkeit‘ kam auf bei einer Verschnaufpause in einem der zahlreichen Lokale oder man fand noch etwas ‘Schickes‘ zum Anziehen.

Am nächsten Tag führte uns der Weg zuerst in die Vulkaneifel mit den Eifelmaaren, vorbei an den Manderscheider Burgen wo ein kurzer Aufenthalt war. Leckere geistige Getränke rundeten den herrlichen Blick auf die mittelalterlichen Burgen bei dieser Pause ab. Das Gemündener Maar, was vor rund 10.000 Jahren durch die Urgewalten der Erde entstand, hat sich heute zu einem attraktiven Ziel für naturinteressierte Menschen entwickelt. Die Vulkane der Eifel mögen erloschen sein, die Faszination einer durch ihre vulkanischen Aktivitäten geformten Naturlandschaft ist ungebrochen. Bei einem weiteren Zwischenstop konnten wir die Lavabombe in Strohn erleben. Die riesige Basaltkugel wiegt  2.000 Zentner (5 m Durchmesser) und wurde bei Steinbrucharbeiten gefunden. Anschließend erreichten wir am frühen Nachmittag Cochem mit seiner imposanten Reichsburg, die hoch über die Stadt thront. Wir spazierten durch die Altstadt  und konnten die besondere Atmosphäre mit den zahlreichen Weinstuben, Cafés und den bunten Geschäften genießen. Landschaftlich wunderschön, die links und rechts aufsteigenden Weinhänge, in teilweise extremer Steillage sind beachtlich, ging es weiter der Mosel entlang nach Beilstein dem ‘Dornröschen der Mosel‘.IMG_9629 (2) Die wunderschön renovierte ehemalige Karmeliterkirche mit der ‘Schwarzen Modonna‘, die Altstadt, umschlossen von der 1310 errichteten Stadtbefestigung, gibt auch heute durch seine historischen Bauten Einblick in eine mittelalterliche Stadt. Die Rückfahrt nach Veldenz entlang der Mosel imponierte mit seinen unterschiedlichen aber eigenen Orten wie z.B.: der Calmonter Brehm, dem steilsten Weinberg in Terrassenform in Europa.

Abreise war angesagt, die Tage an der Mosel vergingen viel zu schnell, aber wir wollten noch ein Stop einlegen und die Abtei Maria Laach (lat. Abbatia Mariae Lacensis) besuchen. Hier holte uns dann doch noch der Regen ein, und wir waren froh einigermaßen trocken die zahlreichen Gebäude erreicht zu haben. An der Südwestseite des Laacher Sees gelegen, steht diese hochmittelalterliche Klosteranlage. Die sechstürmige Klosterkirche, das Laacher Münster, ist eine gewölbte Pfeilerbasilika mit prachtvollem Westeingang, dem sogenannten Paradies (in dieser Art einzigartig nördlich der Alpen) und dem 1859 restaurierten Kreuzgang aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts. Sie gilt als eines der schönsten Denkmäler der romanischen Baukunst in Deutschland. 1926 verlieh Papst Pius XI. der Kirche den Ehrentitel einer ‘Basilica minor‘. Eine Begebenheit am Rande muss erzählt werden – beim Verkaufsstand am Parkplatz lautes Gerede und Geschimpfe:, Drei ältere Herren hatten sich beim Warten auf ihre bessere Hälften zusammengerottet und taten ihren Ärger über die Lebensumstände und die Politik lautstark kund und beklagten ihr schweres Los als Rentner in Deutschland dahinvegetieren zu müssen. (‘Ich habe die Schnautze so gestrichen voll‘ usw…)
Nachdem sich ihre Frauen eingefunden hatten, verschwanden zwei davon in jeweils einem großen Flair der dritte in einen zwillingsbereiften Concorde (Reisemobile). Bedauernswerte, ausgebeutete deutsche Rentner eben, mein Mitgefühl war auf ihrer Seite. Am späten Nachmittag erreichten wir wieder unsere Heimatstadt und sind nun gespannt auf die vielen Bilder und den Film der am 7. September von dieser Reise gezeigt wird, bis dahin sagt Tschüss  – Euer Klaus Schmitz.

Viel Spaß bei den Schützen der ‘Kleinen Schweiz‘

Der Jedermann-Wettbewerb ist beendet und hier in Kurzform den Stand der Plazierungen. Das allerbeste Luftgewehr-Ergebnis der Damen erzielte Marie-Jeanne Laubeck (Team Rolf Laubeck) mit sage und schreibe 102,1 (!!) von 109 möglichen Ringen und ließ mit diesem fantastischen Ergebnis Tanja Oben-Stintenberg mit 97,5 Ringen (KG Urgemütlich) und ihre Schwester Jeanette Laubeck mit 96,9 Ringen (Team Rolf Laubeck) deutlich hinter sich.

Bei den Männern ging es wesentlich enger zu. Mit dem winzigen Vorsprung von 0,1 (!) Ringen war der „Schlossstadtsänger“ Tomas Reuter mit 99,7 Ringen Bester vor Rainer Laubeck mit 99,6 Ringen (Team Rolf Laubeck) und vor Jeremy Strohmenger mit 97,3 Ringen (Burschenschaft Tönisheide).

In der Luftgewehr-Mannschaftswertung der Herren hat sich mit dem Team „ACTö“ wieder der Favorit mit insgesamt 391,8 Ringen, vor dem „ASV Tönisheide“ mit 381,3 Ringen und der „Feuerwehr Tönisheide“ mit 377,7 Ringen durchgesetzt. Bei den Luftgewehr-Damen war die Mannschaft von „KG Urgemütlich“ mit 371,0 Ringen von den Mädels von „Velbert anders“ mit 316,0 Ringen nicht zu packen.

Beim Armbrust-Pokal hat Stefan Langkeit vom „ASV Tönisheide“ mit 48 von 50 möglichen Ringen gezeigt, wo Barthel den Most holt. Axel Simpich mit 47 Ringen von „KG Urgemütlich“ und Dieter Tewes vom „ACTö“ mit 46 Ringen wurden auf die Plätze verwiesen. Bei den Armbrust-Damen wurde Andrea Donat vom „ASV Tönisheide“ mit 46 Ringen und einer „10“ mehr Sieger vor der ringgleichen Leanne Atzwanger vom „Bürgerverein Tönisheide“ und der auch mit der Armbrust guten Schützin Tanja Oben-Stintenberg von „KG Urgemütlich“ mit 45 Ringen.  Bei den Armbrust-Mannschaftswertungen wurde es wieder richtig eng, weil die  „Feuerwehr Tönisheide“ mit 131 Ringen ringgleich mit „KG Urgemütlich“ war. Hier entschied dann die Anzahl der geschossenen „10er“, danach der „9er“, der „8ter“ usw. zu Gunsten der Feuerwehr. Die Armbrust-Helden vom „BV Oberstadt“ haben am allerletzten Wettkampftag mit 128 Ringen die „Wilde 13“ noch von Mannschafts-Platz 3 verdrängt. Die Armbrust-Damen-Mannschaften lagen nur jeweils einen einzigen, popeligen Ring auseinander. „KG Urgemütlich“ siegte mit 122 Ringen vor den Mädels vom „Bürgerverein Tönisheide“ mit 121 Ringen und vor den Mädels vom „ASV Tönisheide“ mit 120 Ringen.

Die 3 besten Einzel- und Mannschaftssieger bekommen am 22.05.2016 auf dem Platz vor dem Schießstand ihre verdienten Pokale oder Urkunden.

Frauen-Power beim BVO

Es war eine harmonische Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Oberstadt am 9. März 2016, die von engagierten und am Wohl des Stadtteils interessierten Mitgliedern besucht wurde. Der Vorsitzende Klaus Schmitz begrüßte die Anwesenden und bat sich von den Plätzen zu erheben, um der Toten in 2015 zu gedenken.

Frauen-Power beim BVO

Im Anschluss erfolgte die Jubilarehrung für 25 Jahre Mitgliedschaft im Bürgerverein Oberstadt. Geehrt wurden Suzanne Küppersbusch-Gaillard und Edgar Küppersbusch. Klaus Schmitz hielt eine kurze Laudatio ab dem Eintrittsjahr 1991. Sie erhalten eine Urkunde, die Ehrennadel des Vereins und Blumen bzw. einen guten Tropfen.

Monika Weber verlas das Protokoll der JHV 2015. Lore Nowicky teilte den Mitgliedern den Geschäftsbericht 2015 mit, aus dem erkennbar ist, dass wir ein erfolgreiches Jahr abschließen konnten und der Verein sich auf einem guten Weg befindet.
Abgerundet wurde das durch den von Andrea Schmitz vorgetragenen Kassenbericht. Die Kassiererin und der Vorstand erhielten auf Antrag der Kassenprüfer Irene Folb und Eva Heuer einstimmig Entlastung.

Die umfangreiche Tagesordnung mit Neuwahlen wurde zügig behandelt.
Als Wahlleiter für die Vorstandwahlen wurde Jochen Pfeifer von der Versammlung bestimmt.

Verabschiedung Vorstandsmitglieder
Vorher ließ es sich der Vorsitzende allerdings nicht nehmen den scheidenden Vorstandmitgliedern Heike Beldig, Monika Weber, Eva Golz, Willi Haag und Horst Hess für ihre jahrelange und erfolgreiche Mitarbeit zu danken. Die Versammlung unterstrich das mit lang anhaltendem Beifall.

Bevor es offiziell wurde, dankte er dem Vorstandsteam für sein uneingeschränktes und umsichtiges Engagement für den Stadtteil Oberstadt. ‘Die Berichte und Zahlen beweisen es!‘
Nach den Wahlen geht der Bürgerverein mit folgendem Vorstand in die nächsten drei Jahre:

1. Vorsitzender Klaus Schmitz
2. Vorsitzender Nico Schmidt
1. Schriftführerin Lore Nowicky-Scheidt
2. Schriftführerin Irene Folb
1. Kassiererin Eva Heuer
2. Kassiererin Andrea Schmitz
Hans-Jürgen Grälken, Hans Weise, Rosemarie Bestek, Leonore Jastro-Leipe und Doris Vorberg und die nicht zu wählende Erika Dorau ergänzen als Beisitzer den geschäftsführenden Vorstand.
Als Kassenprüfer wurden Hannelore Krossler und Detlef Naujoks bestimmt.

Der neue Vorstand

Unter Punkt Verschiedenes ergaben sich zahlreiche Anregungen und sachlich geführte Diskussionen. Ein wesentlicher Punkt war die Frage, wie man es erreichen kann, die jungen Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils intensiver an die Veranstaltungen des Vereins heranzuführen. ‘Es wird viel angeboten‘, betonte der Vorsitzende Klaus Schmitz aber oft fehlen uns die ‘Jungen Oberstädter‘! Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Raumfrage.

Da in absehbarer Zeit die Friedenskirche geschlossen werden soll, steht der BVO ohne Räumlichkeiten für die Veranstaltungen da. 80 Mitglieder diskutierten und machten Vorschläge, die der neue Vorstand dann prüfen wird.
Die Jahreshauptversammlung endete, wie in den Vorjahren, mit dem gemütlichen Teil.

Eine Gute Zeit

Liebe Mitglieder,

liebe Besucher der BVO Homepage,

das Jahr 2014 ist in wenigen Tagen nur noch Geschichte. Bei über 70 Veranstaltungen haben sich unsere Mitgliedern und Gästen getroffen, viele Informationen erhalten, nette zwischenmenschliche Gespräche geführt und viel Spaß gehabt.

Der Dezember bringt nochmals zahlreiche Veranstaltungen wie die Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Münster, die Monatsversammlung mit dem Thema zur Innenstadtentwicklung, aber auch unser Stand im Velberter Weihnachtsdorf muss besetzt werden. Freuen wir uns auch das Treffen im Weihnachtsdorf (wie wir gehört haben, lässt der Vorsitzende sich das was kosten) und auf die weihnachtliche ‚Bergische Kaffeetafel‘. Unsere besinnliche Weihnachtsfeier und der ‚Tötterabend‘ beschließen das Veranstaltungsjahr.

Schauen Sie also vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Ihnen allen wünschen wir eine besinnliche Adventzeit und ein harmonisches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien. Für das Neue Jahr 2015 wünschen wir Gesundheit, Glück und Wohlergehen.

Ihr Vorstandsteam des BVO

 

BVO jetzt auch bei Twitter

Liebe Mitglieder,
liebe Besucher.

Absofort könnt Ihr uns auch auf Twitter folgen.

Viele Grüße
Der Webmaster

Cuxhaven – eine ‘alte Liebe‘?

Nach 2010 ging unsere Mehrtagesfahrt diesmal wieder nach Cuxhaven. Am 12. Juni, pünktlich um 7 Uhr morgens, gab unser Reiseleiter Klaus das Startzeichen. Cuxhaven ist ja durch seine exponierte geographische Lage im Mündungsbereich von Elbe und Weser und durch das Zusammentreffen gegensätzlicher Naturräume geprägt und wird von unseren Mitreisenden geschätzt. Nach einem 2ten Frühstück im Brückenrestaurant ‘Dammer Berge‘ fuhren wir über Oldenburg, durch den Wesertunnel zu unserem Hotel in Döse.
IMG_7859 Am frühen Nachmittag hatte man eine Stadtrundfahrt organisiert und in mehr als 2 Stunden wurden uns die sehenswertesten Kurteile und Objekte gezeigt. In einem Doppeldeckerbus fuhren wir auch in das Hafengelände, wo tausende PKWs und Container verladen wurden. Der Abend klang mit einem super, leckeren Strandbarbecue und dem Auftritt des Cuxhavener Shanty-Chores aus.

Der nächste Tag war dann etwas für Seebären- Innen, es ging mit der MS Atlantis nach Helgoland, der einzigen deutschen Hochseeinsel. Nach einer 2,5 stündigen Reise erreichten wir, bei einer etwas bewegten See, Helgoland. Hier konnten wir uns dann bei einem InselrundganIMG_7902g zur ‘Langen Anna‘ erholen und die Naturschönheiten bewundern. Natürlich durften auch Einkäufe wie Parfüms, Spirituosen und Süßigkeiten nicht fehlen. Mit den Börtebooten wurden wir am späten Nachmittag wieder auf unser Schiff verbracht und wieder hatte uns der blanke Hans fest im Griff. Am Abend erreichten wir Cuxhaven, aber das Abendessen mochte nicht jedem schmecken.

Wattenmeer, Marsch, Geest, Moor, Wald und Heide sind nicht nur Anziehungspunkte, sondern bieten auch Lebensräume für Tier- und Pflanzen. Dies erlebten wir samstags bei einer Fahrt mit deIMG_7956r Moorbahn im Ahlenmoor. Ein kleiner Zug brachte unsere Gruppe an schöne, trockene Stellen im Moor und man erklärte uns dort die Pflanzen- und Tierwelt. Am Vormittag besuchte man noch den Landfrauenmarkt in Ihlienworth und man konnte eine Hadelner Hochzeitsuppe oder ein leckeres Stückchen Kuchen genießen. Auch zahlreiche Mitbringsel waren im Angebot und luden zum Kauf.

Jetzt, am Sonntag, heißt es Abschied nehmen vom Landhaus Döse. Sandstrand und Dünen, Wattenmeer und Heide, dieses Landschaftsbild erlebten wir aber dann in Duhnen. Bei Ebbe konnten wir durch das Watt laufen, und einige machten sich auf dem Weg, das Wasser zu sIMG_8006uchen. Wir fanden aber nur viele Muscheln, Krebse und Wattwürmer. Als letzten Programmpunkt zeigte Reiseleiter Klaus uns die ‘Alte Liebe‘ am Hafen. Dort, direkt am Fahrwasser der Elbe steht diese Aussichtplattform und man erlebt die ‘großen und kleinen Pötte‘ die Cuxhaven passieren. Bei strahlendem Sonnenschein, der uns übrigens alle 4-Tage begleitete, ging es leider schon wieder zurück nach Velbert, das wir fast pünktlich gegen 20 Uhr erreichten.

‚Oh, du mein Hespertal‘

IMG_7846Es gibt Orte, da scheint die Zeit still zu stehen. Das familiärsten Kirchfest der Umgebung, ausgerichtet von den Angehörigen der Pfarrei ‘Zur schmerzhaften Mutter Maria‘ in Hippen-Hamm (Essen-Fischlaken) – findet immer am Pfingstsonntag statt. Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 27 Mitglieder des BVO und durften mal wieder ein Fest der ‚Superlative‘ erleben. Die leckere Erdbeerbowle, die 16 riesigen Rollbraten und Grillwürsten und natürlich den selbstgebacken Kuchen waren einfach‘ lecker‘. Für unsere Kinder waren wieder Torwandschießen, Glücksrad, Schießstand, Malwand und Lose ziehen die Attraktion. Am fIMG_7847rühen Abend ging es ging es in Richtung Heimat. Alle waren der Meinung – es war wieder eine gelungene Veranstaltung und im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.