Wandertag mal anders Dezember 2018

Historische Exkursion

Der Vorstand hatte zum ersten Dezember seine Mitglieder zum beliebten ‘Weihnachtlichen Koffeedrenken met allem Dröm und Dran‘ eingeladen (Kaffeetrinken mit allem Drum und Dran). So machte sich eine große Gruppe mit dem Bus auf den Weg nach Düssel um im Café-Restaurant Kutscherstuben, diesen einmaligen Genuss bergischer Tradition, stilgerecht auf Porzellan mit Zwiebelmuster, zu genießen. Die Bergische Kaffeetafel ist schon seit Generationen überliefert und ist eine mehr als üppige Mahlzeit bei der auf Kalorien oder Joules keine Rücksicht genommen wird. Zum Essen selbst – man bestreicht den Korinthenstuten mit Butter und Honig und türmt darauf den „stiefen Ries“ mit Zucker und Zimt. Jetzt folgen die Waffeln. Danach isst man das Schwarzbrot mit Butter und Quark. Heute wird dazu auch Schinken, Käse und Kirschen angeboten. Nach dieser kräftigen Unterlage durften wir in gemütlicher Runde noch einen Aufgesetzten genießen. Nach diesem ausgiebigem Schlemmen und ein Dankeschön an die Wirtsleute ging es mit dem Bus wieder Richtung Heimat.

Die Dröppelmina

Auch heute noch ist die Dröppelmina in der Bergischen Kaffeetafel ein unverzichtbarer Bestandteil. Die bauschige, birnenförmige Kaffeekanne aus Zinn steht auf drei Füßen und ist mit einem Kränchen versehen. Sie verdankt ihren aus zwei Bestandteilen bestehenden Namen den beiden Eigenschaften:

  • Die ‘Mina‘, Kose- und Rufname des Namens Wilhelmine, steht für einen dienstbaren Geist;
  • das ‘Dröppeln‘ kommt daher, dass der kleine Ausguss schnell vom Kaffeesatz verstopfte;

Auch wenn die Dröppelmina traditionell als das Symbol für das Bergische Land schlechthin gilt, so stammt sie ursprünglich nicht aus dieser Region. Die Zinnkanne kommt vielmehr aus Holland, soll aber schon sehr früh von Seefahrern aus dem fernen Osten nach Europa in Porzellanform mitgebracht worden sein. Um 1700 begannen Familien – aus dem Bergischen Land mit regelmäßigem Kaffeetrinken. Bis dahin war Kaffee hierzulande wie auch Tee nur als Arznei bekannt. Die Dröppelmina wurde in großer Zahl hergestellt und hielt so Einzug in viele – zunächst wohlhabende – Familien. Im Laufe der Jahre wurde Sie immer mehr zum Statussymbol: So gab es Zinnkannen im Stile des Barocks. Für eher ärmere Leute gab es allerdings auch einfache „Blechminas“ bei denen teurer Bohnenkaffee mit billigem Malzkaffee gemischt wurde.

Schmitz

Weihnachtsmarktfahrt Dezember 2018

Weihnachtliches Paderborn

Nachdem bekannt wurde, dass es in Velbert keinen Weihnachtsmarkt geben wird, hat der Vorstand kurzfristig seinen Mitgliedern am 8. Dezember eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt Paderborn angeboten. Pünktlich ging es los und der Vorsitzende fand, dass nicht nur das Vergnügen, sondern das Kulturhistorische einer Stadt für solch einen Tag wichtig sei. So wurden unsere Teilnehmer in zwei Gruppen zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Paderborns geführt; es wurde ein Spaziergang durch die Jahrhunderte. Zwischendurch merkte unsere Stadtführerin an, dass es drei Dinge immer in Paderborn gibt – 1. Regen, 2. Glockengeläut und 3. Prozessionen – wir gehörten zur dritten Gruppe – der Regenschirmprozession. So wurden die Paderquellen, die Kaiserpfalz und natürlich der Dom mit seiner bedeutsamen Geschichte besucht. Beim Weitergehen konnten wir dann schon erahnen, was uns auf dem Weihnachtsmarkt erwartete, denn unsere Führung endete am historischen, dreigiebeligen Rathaus. Zum Schluss wies unsere Stadtführerin darauf hin, dass wir auch mal zum Libori-Volksfest kommen müssten, was immer Ende Juli-Anfang August stattfindet, denn da hatte man Sonnenschein pur. Es war ein gelungener Ausflug aus dem grauen Alltag.

Schmitz

Monatsversammlung Dezember 2018

Das Wasser in Velbert ist gut!(?)

Zu unserer Monatsversammlung am 5. Dezember konnte Klaus Schmitz wieder zahlreiche Mitglieder und Gäste, sowie den Technischen Leiter der Stadtwerke Velbert, Jürgen Söbbing, begrüßen. Klaus Schmitz erklärte, das Wasser in Velbert hatte durch die anhaltende Trockenheit Probleme und musste gechlort werden. So lag es nahe, dass man sich in einer MV über das Thema ‘Wasser in Velbert‘ wieder mal informieren lassen wollte.

Jürgen Söbbing hatte einen sehr informativen Vortrag mit Unterstützung von Power Point dabei. Seine Ausführungen waren gut nachvollziehbar und die eine oder andere Nachfrage schon während des Vortrags bestens beantwortet.Er erklärte uns, woher und wie wir unser Wasser bekommen. Der Vorlieferant ist die RWW, die uns aus dem Wasserwerk in Kettwig sowohl in Velbert als auch in Wülfrath versorgt. Lediglich Neviges erhält sein Wasser von Wuppertal.

Wasser ist die Grundlage von Wohlstand. Er versicherte uns, dass in unserem Gebiet eine so große Menge Wasser vorhanden ist, dass wir auch in sehr trockenen Zeiten nichts zu befürchten haben. Trinkwasser ist ein Lebensmittel und wird daher im Wasserwerk ständig kontrolliert. Bei Auftreten von Bakterien, wie es im August dieses Jahres der Fall war, wird in Absprache mit dem Gesundheitsamt Chlor zugefügt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Wasser wieder bakterienfrei.

Die Aufgaben der Stadtwerke beschränken sich aber nicht nur auf die Lieferung von Wasser. Dazu gehört auch die Überwachung, Instandhaltung und Erneuerung der Kanalsysteme. Diese sind auf 50 bis 100 Jahre ausgelegt. Damit sie lange halten, muss immer eine gewisse Menge an Durchlauf vorhanden sein, damit sie gut gespült werden. Man sollte zwar kein Wasser unnötig verschwenden, aber paradoxer Weise ist zu sparsam wieder kontraproduktiv.

Er erklärte uns auch, wo die Wasserspeicher für Velbert angelegt sind. Dabei erfuhren wir, dass der Wasserspeicher im BKS-Hochhaus im Kreislaufsystem eingebunden ist und immer noch genutzt wird. Beim Wasserturm an der Steeger Straße ist dies nicht mehr der Fall.

Nach Beendigung des Vortrags konnten noch Fragen gestellt werden, die Jürgen Söbbing zur Zufriedenheit beantwortete. Unser Vorsitzender Klaus Schmitz verabschiedete Jürgen Söbbing mit einem Gastgeschenk und bedankte sich im Namen aller Anwesenden für den interessanten Vortrag.

Schmitz/Bestek

Monatsversammlung November 2018

Referat: ‘Vorsorgevollmacht / Patientenverfügung / Betreuungsverfügung‘
In der Monatsversammlung im November konnten die zahlreich erschienen Mitglieder den Mitarbeiter der AOK Rheinland/Hamburg begrüßen. Nachdem Klaus Schmitz Herrn Pintscher vorgestellt hatte, vermittelte dieser uns per Power Point und mit umfangreichen Erklärungen,
wie wir die erkrankten Personen in unserem nahen Umfeld betreuen können.
‘Vorsorgevollmacht
Wofür soll ich Vorsorge treffen? Was kann schon passieren? Falls ich nach einem Unfall, bei schwerer Krankheit, aufgrund von Bewusstlosigkeit mit und ohne Krankenhauseinweisung – mein Selbstbestimmungsrecht nicht mehr wahrnehmen kann. Jeder von uns kann durch Unfall, Krankheit oder Alter in die Lage kommen, dass er wichtige Angelegenheiten seines Lebens nicht mehr selbstverantwortlich regeln kann. Die Vollmacht zur Vorsorge ermöglicht ein hohes Maß an Selbstbestimmung. Es können eine oder mehrere Personen benannt werden, die im Bedarfsfall handlungsbevollmächtigt sind. Bei der Abfassung einer Vorsorgevollmacht kann anwaltlicher oder notarieller Rat eingeholt werden. Dies ist zu empfehlen, wenn Vermögen vorhanden ist.
‘Patientenverfügung‘
Was ist eine Patientenverfügung? In einer Patientenverfügung kann für den Fall einer Entscheidungsunfähigkeit im Voraus festgelegt werden, ob und wie in bestimmten Situationen ärztlich behandelt werden soll.
Patientenverfügung heißt: ‘Ich ordne an zur Erhaltung meines Lebens …‘
In der Patientenverfügung können Bitten oder bloße Richtlinien für die behandelnden Ärzte geäußert werden. Zusätzlich kann ein bevollmächtigter oder gesetzlicher Vertreter benannt werden. Mit einer Patientenverfügung wird dokumentiert, wie die Behandlung erfolgen soll, wenn eine eigene Entscheidung nicht mehr möglich ist. Wenn keine Patientenverfügung vorhanden ist, wird das Vormundschaftsgericht im Bedarfsfall einen Betreuer bestellen.
‘Betreuungsverfügung‘
Betreuungsverfügung empfiehlt sich für Personen, die niemanden haben, dem sie eine Vorsorgevollmacht erteilen können. Durch eine Betreuungsverfügung wird festgelegt, wer vom zuständigen Gericht notwendigenfalls zum Betreuer bestellt werden soll. Bei schwerwiegenden medizinischen Maßnahmen, wie z.B. Behandlungsabbruch, kann der Betreuer nicht allein entscheiden, sondern muss eine gerichtliche Genehmigung einholen. Herr Pintscher weist abschließend noch einmal darauf hin dass eine frühzeitige Absicherung für die eigene Pflegevorsorge nur von Vorteil sein kann.
Zum Abschluss konnten die Mitglieder noch Fragen stellen, die zur vollsten Zufriedenheit von Herrn Pintscher beantwortet wurden. Klaus Schmitz bedankt sich für die hochinteressanten Einblicke in die Themen ‘Leiden, Krankheit und sterben‘ und überreicht ihm ein Gastgeschenk.

Nowicky-Scheidt

Wanderung Oktober 2018

Heißer Oktober‘

Unsere Wanderung im Oktober, bei unglaublichen 28 Grad, führte uns wiedermal ins ‘Hofcafé Abtsküche‘. Gestartet wurde am Willy-Brand-Platz. Wir wanderten Richtung Offersbusch, Herminghauspark, Eulenbach-Viadukt (im Volksmund Saubrücke). Vor dieser imposanten Kulisse nutzen wieder einige Wohnwagen von auswärts den schönen Platz. Weiter geht es am Rinderbach vorbei durch die Krehwinkler Höfe. Hier legten wir eine kurze Pause, das Geburtstagsschnäpschen ließ uns unsere Körpertemperatur auf 36 Grad steigen, ein. Weiter ging es und nach zwei Stunden erreichten wir das ‘Hofcafé Abtsküche‘. Das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz, früher waren dort Schweine und Rinder untergebracht. Seit 2009 führt Martina Wolff das Café, wobei die Stachelbeertorte der absolute Hit ist. An einem schattigen Plätzchen – mit Blick auf den Abtskücher Stauteich – stärkten wir uns bei selbstgebackenem Kuchen und leckeren Getränken. Interessante Gespräche wurden geführt und Pläne für die nächste Wanderung geschmiedet. Gut gestärkt und froh gelaunt ging es mit dem ÖPNV zurück nach Velbert.

Schmitz

Monatsversammlung Oktober 2018

In der Monatsversammlung Oktober konnten unsere zahlreich erschienen Mitglieder den Leiter des Stadtmarketing Velbert Olaf Knauer begrüßen. Nachdem Klaus Schmitz Herrn Knauer vorgestellt hatte, vermittelte dieser uns per Power Point und mit umfangreichen Erklärungen, was die Aufgaben des Stadtmarketings sind, die zur Zeit mit 2,5 Personen bewältigt werden.

In Velbert ist die Velbert Marketing GmbH (VMG) – ein Zusammenschluss von Verwaltung und öffentlichen Unternehmen – zuständig für Stadtmarketing und touristische Fragen. Ziel ist es, unsere Stadt für die Bürger lebenswerter und für Bürger von außerhalb attraktiv zu machen. So organisiert das Stadtmarketing das Weinfest, Schlangenfest, Parkfest, um nur einige Events zu nennen. Infos zu Übernachtungen, Gastronomie, Betriebsbesichtigungen, Stadtführungen, etc., Kartenvorverkauf, Prospektmaterial über Velbert, Gutscheine für die Velberter Schlüsselgerichte und Schlüsselmenues.

Man arbeitet darauf hin, Tagestouristen zu gewinnen. Es wird an einem Internet-Auftritt gearbeitet, bei dem Kacheln mit unseren Sehenswürdigkeiten abgebildet sind. Klickt man darauf, öffnet sich eine neue detaillierte Seite mit entsprechenden Informationen. Geplant ist auch ein Datenpool, der die jetzige Seite der Stadt Velbert verbessern soll.

Der Wochenmarkt soll nach Einweihung des Offerplatzes wieder dort stattfinden. Es gibt allerdings noch keinen genauen Termin, wann das sein wird. Auch ein Feierabendmarkt vom Frühjahr bis zum Herbst ist vorgesehen.

Zum Abschluss, nach fast zwei Stunden, konnten die Mitglieder noch Fragen stellen und Anregungen geben. Der von Herrn Knauer mitgebrachte cremige Nuss-Eierlikör ‘Schlotschmädchen‘ wurde gerne probiert.

Situation zur ARGE

Der Vorsitzende erläutert den Mitgliedern die Situation zur ARGE. Nach der letzten Delegiertenversammlung, wo eine neue Satzung verabschiedet wurde, haben vier Delegierte der neuen Satzung nicht zugestimmt, eine hat sich enthalten. Somit ist eigentlich der Austritt aus der ARGE vorgegeben, da es im § 4 heißt – Mitglied in der ARGE kann werden, wer die Satzung anerkennt. Hier erfolgt zurzeit eine rechtliche Prüfung. Endgültig wird dann in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung darüber entschieden.

Weitere Informationen konnte der Vorsitzende zu unseren Fahrten geben. Die Fahrt zum Weihnachtsmarkt nach Paderborn ist mit 50 Teilnehmern ausgebucht, es wird eine Reserveliste geführt. Auch unsere 5-Tagefahrt im nächsten Jahr nach Thüringen ist ausgebucht mit 44 Teilnehmern.

1250 Jahre Langenlonsheim – zu diesem Angebot haben wir bisher 10 Anmeldungen, da eine Fahrt mit einem Bus aber eine Teilnehmerzahl von 30 Personen voraussetzt, wird sich der Vorsitzende nach Alternativen umsehen.

Zur weihnachtlich, bergischen Kaffeetafel in der Kutscherstube in Düssel können ab sofort Anmeldungen angenommen werden.

Schmitz / Bestek

Monatsversammlung September 2018

In der September Monatsversammlung konnten Mitglieder und Gäste den ehemaligen Steuerberater Joachim Weiler begrüßen, der die große Schar der Zuhörer über ‘müssen Rentner Steuern zahlen‘ informierte. Nachdem unser Vorsitzender Klaus Schmitz einige einleitende Worte vorausgeschickt hatte, ging Joachim Weiler dann auf diesen Gesetzesdschungel ein.

Warum wird die Rente besteuert? Was ist der steuerpflichtige Teil der Rente und die Versteuerung von Betriebsrenten und der Altersentlastungsbetrag waren Themen die unser Referent ansprach und an Hand von Beispielen erklärte um nur einige zu nennen. Wichtig: Jeder Rentner muss eine Steuererklärung abgeben, wenn das Finanzamt ihn dazu auffordert. Sie als Rentner müssen dann eine Steuererklärung abgeben, wenn die Jahresbruttorente über dem Grundfreibetrag liegt. Dieser Grundfreibetrag wird vom Gesetzgeber immer mal wieder angepasst. In 2018 ist aktuell 9.000 € für Ledige und 18.000 € für Verheiratete.

Dank Rentenerhöhung werde ich plötzlich steuerpflichtig – was nun? Jedes Jahr zum 1. Juli legt die Bundesregierung die Anpassung der Renten fest. Einige Rentner fürchten nun, dass sie durch die Rentenerhöhung plötzlich Steuern zahlen müssen. Doch diese Sorge ist meistens unbegründet. Hier kann man sich beraten lassen.

Welche Steuervorteile gibt es für Rentner?

Unabhängig davon, ob Sie Ihre Rente finanziell aufbessern wollen oder neu in Rente gehen, in den kommenden Jahren müssen immer mehr Ruheständler auf Ihre Rente Steuern zahlen. Doch genau wie Arbeitnehmer können auch Sie als Rentner Ihr zu versteuerndes Einkommen senken, etwa mit sogenannten Freibeträgen. Hier ein Überblick über die wichtigsten Steuervorteile für Rentner:

– Sonderausgaben
Dazu gehören Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung oder auch zur privaten Haftpflichtversicherung und Spenden an gemeinnützige Vereine, wie der BVO und auch Zuwendungen an die Bürgerstiftung Velbert sind steuermindernd.

– Außergewöhnliche Belastungen
Dazu gehören Arzt- und Medikamentenrechnungen, Krankheits-, Pflegeheim- oder
Beerdigungskosten.

– Werbungskosten
Dazu gehören zum Beispiel Gewerkschaftsbeiträge oder Kosten für einen Renten- oder Versicherungsberater. 

– Behinderten-Pauschbetrag
Steuerlich entlastende Freibeträge gibt es auch speziell für behinderte Rentner. Der Behinderten-Pauschbetrag deckt alle regelmäßigen Kosten ab, die typisch für die Behinderung sind. Dazu gehören Kosten für Medikamente oder für den erhöhten Wäschebedarf. Die Höhe des Pauschbetrages richtet sich nach dem Grad der Behinderung.

– Altersentlastungsbetrag
Rentner, die über 64 Jahre alt sind, können mit dem Altersentlastungsbetrag Ihr zu versteuerndes Einkommen um gegebenenfalls maximal 1.900 € im Jahr senken. Wie hoch der Altersentlastungsbetrag für Sie ausfällt, hängt von Ihrem Geburtsjahr ab. Haben Sie zum Beispiel im Jahr 2009 Ihren 64. Geburtstag gefeiert, erhalten Sie einen Altersentlastungsbetrag von maximal 1.520 €. Wichtig: Für alle, die nach dem 1. Januar 1975 geboren sind, entfällt der Altersentlastungsbetrag.

Einige Nachfragen stellten unsere Gäste, die Joachim Weiler zur Zufriedenheit beantworten konnte und mit unserem Gastgeschenk durften wir den Referenten verabschieden.

Lore Nowicky-Scheidt

 

Monatsversammlung August 2018

Der Vorsitzende Klaus Schmitz begrüßt Herrn Andreas Adelberger von der Verbraucherzentrale Velbert zu unserer August-Monatsversammlung. Herr Adelberger möchte uns über ein besseres Kaufverhalten informieren.

Unser heutiges Thema lautet: ‘Kaufverträge und Werbung‘
Klaus ist erfreut, dass der Leiter der Velberter Verbraucherzentrale heute zum wiederholten Mal bei uns ist und uns über List und Tücke der Geschäftswelt informieren möchte. ‘Wie reklamiere ich richtig?‘ Dies ist gar nicht so einfach. Haben Sie rechtliche Probleme rund ums Kaufen? Bestellte Ware kam kaputt an? Sie möchten an der Haustür geschlossene Verträge widerrufen? Ärgern Sie sich über Lock-Angebote? Bekommen Sie Werbeanrufe? Sind Sie auf Gewinnspielwerbung reingefallen? Oder wurde Ihnen ein Vertrag untergeschoben? Hier ist die Verbraucherzentrale Ihr Ansprechpartner. Hat der Kaufgegenstand einen Mangel, können Verbraucher zunächst einmal nur die so genannte Nacherfüllung verlangen. Es gibt zwei Arten der Nacherfüllung; die Reparatur und die Ersatzlieferung. Grundsätzlich hat der Käufer ein Wahlrecht. Ist dem Verkäufer die vom Verbraucher gewählte Art der Nacherfüllung unzumutbar bzw. nur mit unverhältnismäßigen Kosten möglich, kann er sie ablehnen und die andere Form der Nacherfüllung wählen. Der Verkäufer darf also etwa den vom Kunden verlangten Austausch z. B. eines Computers ablehnen, wenn ein Ersatzgerät übermäßig teuer wäre. Dann muss sich der Kunde mit einer Reparatur zufrieden geben. In der Regel kommt bei geringwertiger Ware, bei denen sich eine Reparatur wirtschaftlich nicht lohnt, eher eine Ersatzlieferung in Betracht, bei höherwertigen Produkten eine Reparatur. Ist eine Ersatzlieferung die angemessene Art der Nacherfüllung, ist dem Verbraucher nur ein einziger Versuch zumutbar. Ist zum Beispiel ein ausgetauschtes Bügeleisen wiederum defekt, kann der Kunde den Kaufpreis zurückverlangen. Doch auch bei einer Reparatur stehen dem Verkäufer keinesfalls unbegrenzte Versuche zu. Das Gesetz sieht vor, dass der Käufer die Nachbesserung in der Regel höchstens zweimal dulden muss, bevor er von seinen weiter gehenden Rechten Gebrauch machen kann. Die Kosten jeder Nacherfüllung, ob Reparatur oder Ersatzlieferung, trägt allein der Verkäufer. Er darf dem Käufer weder Porto fürs Einsenden an den Hersteller noch Ersatzteil- und Lohnkosten berechnen.
Wenn Sie Rat suchen und Ihr gutes Recht möchten, sind Sie bei der Verbraucherzentrale genau richtig. Wir sind die vom Anbieter unabhängige Anlaufstelle, so Andreas Adelberger. Er erwähnt, dass er spezielle Tipps für den Verbraucher regelmäßig im Velberter Bürger veröffentlicht.
Im Anschluss werden noch zahlreiche Fragen beantwortet und Flyer verteilt. Der Vorsitzende bedankte sich bei Herrn Adelberger für die interessanten Erläuterungen und überreicht das Gastgeschenk.

Lore Nowicky-Scheidt

 

Monatsversammlung April 2018

Referat ‘Aktuelle Situation in unserer Stadt‘
Klaus ist erfreut, dass er unseren Bürgermeister Dirk Lukrafka zu einem so aktuellen Thema begrüßen darf. Dieser wird versuchen den Mitgliedern die Kommunalpolitik transparent zu erläutern.
Der Bürgermeister beginnt seine Ausführungen mit einer positiven Mitteilung, dass es in 2007/2008 eine sehr hohe Arbeitslosenquote in Velbert gab. Heute liegt sie bei 6,8 v.H. In den letzten Jahren hat sie kontinuierlich abgenommen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigtenzahl in Velbert steigt weiterhin, ebenso wie die Einwohnerzahl.
Die Geburtenzahlen in Velbert steigen tendenziell. Das bedeutet, dass wachsender Bedarf von KiTa-Plätzen und später auch Grundschulplätzen gefragt sein werden. Hier wird bereits Vorsorge getroffen, in dem neue KiTa-Plätze geschaffen werden. Der Neubau einer KiTa an der Kastanienallee – Träger der Einrichtung ist die Kolping-Kindertagesstätte – kann im Herbst in Betrieb genommen werden. Die KiTa Brangenberger Straße wird von der Wobau errichtet. Geplant ist die Inbetriebnahme für nächstes Jahr. Zeitversetzt betrifft diese Entwicklung auch die Grundschulen. Aktuell werden 2.877 Kinder an den Velberter Grundschulen unterrichtet. Geplant ist eine neue Grundschule an der Kastanienallee. Die Grundschulen Sontumer und Deller Straße entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen, diese sollen abgerissen werden und das Gelände einer Wohnbebauung zugeführt werden. Bis 2021 sind nach aktuellem Stand insgesamt 67 bauliche Maßnahmen an KiTas und Schulen in Velbert mit einem Gesamtvolumen von knapp 27 Mio. Euro geplant; das sind Kosten für Sanierungen, aber auch Neubauten.

Die Innenstadtentwicklung in Velbert nimmt Formen an. Die Nachfolgenutzung des Hertie-Gebäudes ist gesichert. Die Stadt Velbert hat das Gebäude im Februar 2018 erworben und beabsichtigt, das Gebäude frühestens im Frühjahr 2019 abzureißen und eine Mischimmobilie zu entwickeln. Zum Beispiel aus Wohnen, Handel, Freizeitangeboten und Büros. Eine Planung eines neuen Gewerbe- bzw. Industriegebietes im Bereich der Langenberger Straße und der Bleibergstraße ist für Anfang 2020 vorgesehen. Die Friedenskirche hat Ostermontag – nach 50 Jahren – ihre Pforten geschlossen. Das Denkmalamt prüft das Gebäude, um es evtl. unter Denkmalpflege zu stellen. Nicht nur wir – der BVO – sondern auch die Tafel sind von der Schließung betroffen.
Die Verkehrssituation Schmalenhofer Straße / Nevigeser Straße führte Anfang März zu einer Chaossituation. Nichts ging mehr!! Es lag ein Softwarefehler bei der Ampel Deller-Friedrich-Schmalenhofer Straße vor, der nach Angaben den TBV zügig behoben wurde.
Die Innenstandentwicklung ist in vollem Gange: Wenn Fördergelder genehmigt werden, wird der Umbau des Forum Niederberg mit Umgestaltung des Theater- und Kongresssaals, einer Cafeteria und evtl. eines Kinos beginnen und das Schloss- und Beschläge-Museum findet ein neues Domizil in der Villa Herminghaus. Der Bürgermeister erhält für seine Ausführungen reichlich Applaus.
Im Anschluss werden noch zahlreiche Fragen beantwortet. Der Vorsitzende bedankte sich bei Dirk Lukrafka und überreicht das Gastgeschenk.

 

Karneval / Ostern 2018

Will dir den Frühling zeigen,
der hundert Wunder hat.
Der Frühling ist waldeigen
und kommt nicht in die Stadt.

Rainer Maria Rilke

 

Karneval‘ rund um

feierten unsere Mitglieder und Freunde des BVO in diesem Jahr. Bei der Kaffeeklatsch-Sitzung der KG Urgemütlich freute sich Sitzungs-Präsident Nico Schmidt über unsere vollbesetzte Tischreihe und begrüßte uns ganz herzlich. Ein buntes Programm und natürlich Kaffee und Kuchen schmeckten allen Teilnehmern vorzüglich. Tolle Tanzgruppen und lustige Büttenreden wurden den Gästen präsentiert und ließen die Zeit im Fluge vergehen.

Auch beim Tulpensonntag in Tönisheide trafen sich die Mitglieder des BVO. Trotz mieser Wetterbedingungen hielten alle bis zum Ende des kleinen, aber feinen Narrenzuges aus. An diesem Tage schmeckte der Glühwein am besten. So war es nicht verwunderlich, dass der in den vergangenen Jahren ‘angesetzte Zug durch die Gemeinde‘ in diesem Jahr ausfiel, denn viele Teilnehmer hatten Wasserstandsprobleme mit dem Schuhwerk.

Zur dritten Runde traf man sich am Rosenmontagszug beim Optiker Lukas am ‘Weißen Stein‘. War der Vorsitzende um 13:50 Uhr noch allein vor Ort, trafen bei gutem Wetter so nach und nach die Mitglieder ein, um einen prächtigen Zug anzuschauen. Herrlich – die Festwagen, aber auch die vielen Fußgruppen machten diesen Lindwurm durch die Innenstadt erlebenswert. Wunderschön auch die vielen Kindergartenzwerge, die diesen Event bereicherten. Leider war zu wenig Musik dabei, so könnten die Anrainer im nächsten Jahr vielleicht mit ihrer Musikanlage am offenen Fenster die Narrenschar beglücken.

BVO Programm‘

Die Jahresplanung für das ‘restliche Jahr 2018‘ verspricht auch weiterhin viele interessante Veranstaltungen. So findet der ‘jährliche Frühjahrsputz‘ in der JHV am 7. März einen weiteren Höhepunkt. Zu dieser wichtigen Versammlung sind alle Mitglieder herzlich eingeladen. Sie beginnt um 18:30 Uhr im TZV, Rheinlandstraße 24. Die Einladung dazu ist mit dem Bürger Anfang Februar verschickt worden. Apropos Frühjahrsputz – das Frühjahr ist immer ein willkommener Anlass in Haus, Wohnung und Verein klar Schiff zu machen. So werden durch eine großangelegte Reinigungsaktion auch jene Ecken sauber, die beim Routineputzen während des Jahres zu kurz kommen. Nach der fernöstlichen Feng Shui Lehre befreit eine Reinigung und die damit verbundene Entrümpelung des Veranstaltungskalenders neue Lebensenergie. Für die restliche Zeit des Jahres brauchen wir keine Mikrofasertücher, keinen Alles- Reiniger, sondern nur Euch, liebe Mitglieder und Gäste. Besucht unsere Veranstaltungen weiterhin so fantastisch und zahlreich wie bisher, dann geht es mit dem BVO in Zukunft auch positiv weiter.

Ostern‘

Denkt jemand an Ostern, denken viele Menschen automatisch an Ostereier, Osternester, Eier verstecken, Osterhasen und an die freie Zeit mit der Familie. So sind der Karfreitag, der Ostersonntag und der Ostermontag staatlich anerkannte Feiertage. Mit verschiedenen christlichen und außerchristlichen Osterbräuchen werden die Vertreibung des Winters und das Wiedererwachen der Natur gefeiert. Die Bräuche zu Ostern reichen von dem Bemalen der Ostereier, Sträucher und Bäume im Vorgarten mit Eiern schmücken, Osterwasser aus einem Bach oder einer Quelle holen bis zum Osterfeuer abbrennen. Heute ist es ein Fest der Familie und der Kirche. In den christlichen Kirchen wird die Auferstehung von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, gefeiert. Ostern ist ein Fest der Freude und des Lichtes. Alles Traurige wird überwunden und vieles Unverständliche aufgelöst. So wird das Osterfest vom Christentum wahrgenommen, ist es doch das höchste und bedeutendste Fest im christlichen Kirchenjahr.

Endlich ist es soweit:
Die Vöglein singen weit und breit,
euch eine schöne Osterzeit,
mit vielen bunt bemalten Eiern,
könnt ihr Ostern fröhlich feiern.

Die besten Wünsche zum Osterfest vom Vorstand des Bürgervereins Oberstadt.