Monatsversammlung Januar 2018

Landtagsabgeordneter beim BVO

Unsere erste Monatsversammlung im Neuen Jahr war wieder etwas Besonderes. Klaus hielt einen kurzen Rückblick auf das vergangene, politische Jahr und lässt es noch einmal Revue passieren. Im Anschluss wünscht er den Anwesenden ein gutes, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr und stößt mit einem Schlückchen Sekt darauf an. Er begrüßt jetzt auch unseren heutigen Referenten Martin Sträßer MdL, der direkt aus einer Ausschusssitzung im Landtag kommt.
Martin Sträßer referiert zum Thema:
Neues aus der Landespolitik‘. Klaus ist sehr erfreut, dass nach langer Zeit wieder mal ein Abgeordneter den BVO besucht und übergibt Martin Sträßer das Wort. Unser Referent stellt fest, dass er mit dem heutigen Besuch das erste Mal bei einem Bürgerverein vorstellig ist und sich über die Einladung sehr gefreut hat. Am Wahlabend hat es bis weit nach 20 Uhr gedauert, bis Martin Sträßer endlich wusste: ‘Ich bin im Landtag.‘ In der Politik ist Sträßer längst ein Profi. Schon 1979 wurde er direkt in den Rat der Stadt Velbert gewählt, seit 2009 ist er im Wülfrather Rat aktiv. Seinen Wahlkreis (Velbert, Wülfrath und Teile von Mettmann) gewann er gegen Volker Münchow. Nach der Wahl hatte Sträßer viel zu tun. Zeitgleich hat er ein neues Büro im Landtag eingerichtet und bei seinem Arbeitgeber den Schreibtisch aufgeräumt. Das Wahlergebnis bringe es mit sich, dass CDU und FDP schnell Verantwortung übernehmen mussten und unverzüglich in Koalitionsgespräche eingestiegen sind. Die Euphorie des Wahlabends ist bei Martin Sträßer in eine realistische Sichtweise umgeschlagen: ‘100 zu 99 – eine einzige Stimme Mehrheit ist die denkbar knappste Mehrheit.‘ Einen Politikwechsel gibt es nicht auf Knopfdruck, sondern brauche Zeit – sehr viel Zeit. Innerhalb von sechs Wochen konnte die Regierung gebildet werden. Da tut man sich in Berlin schon schwerer. Sein Aufgabenbereich liegt in den Ausschüssen ‘Schule & Bildung, Wirtschaft & Heimat, Kommunales, Bauen & Wohnen‘. Aktuelle Themen waren bis dato zu besprechen: Infrastruktur ‘A 44‘ in NRW, Innere Sicherheit, Schule & Bildung und die Finanzen in NRW. Unser Bestreben ist es, keine neuen Schulden zu machen. Im Augenblick sind die Steuereinnahmen optimal. Im Anschluss wurden noch zahlreiche Fragen beantwortet. Der Vorsitzende bedankte sich bei Martin Sträßer und überreicht das Gastgeschenk.

Weihnachten u. Silvester

Frohe Weihnacht und einen guten Rutsch!

………….und wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu und gibt uns Anlass,
innezuhalten, um über Vergangenes nachzudenken, aber auch Gemeinsames zu planen.
Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Wir wünschen ein frohes Fest, besinnliche und angenehme Feiertage
sowie einen gesunden und guten Start in das Jahr 2018

Ihr Vorstand des Bürgervereins Oberstadt e.V. Velbert

5 Tage „Frankenland“

An alle Mitglieder und Freunde unseres Bürgerverein

Liebe Mitglieder,

sehr geehrte Damen und Herren,

Komm fahr mit – ins Land der Franken‘, so haben wir die Ausschreibung für unsere Mehrtagesfahrt 2018 überschrieben. Schon frühzeitig haben wir mit der Planung begonnen, auf Rat eines Fachmannes, der uns Wohlgesonnen war, denn es wird immer schwieriger hier in Velbert einen Reisebus zu chartern. Auch nach der Suche eines Hotels mussten wir riesige Preissprünge erfahren. So haben wir jetzt die wichtigsten Pfeiler einer Reise gesetzt und wollen uns vom 06.06. – 10.06.2018 auf den Weg machen und das Frankenland besuchen. Erlebnisreiche Tage und ein freundliches Miteinander beim BVO werden diese Fünf-Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Folgendes Programm ist geplant:

Mittwoch 06.06.18 – 1.Tag: Anreise:

Los geht es um 7.30 Uhr von der Friedenskirche, Nevigeser Straße 1 in 42551 Velbert. Die Anreise ins Frankenland wird am Frankfurter Flughafen unterbrochen, wo wir eine längere Pause einlegen. (Diesmal kein 2tes Frühstück) Anschließend fahren wir weiter zur Würzburger Residenz – Hauptwerk des süddeutschen Barock und eines der bedeutendsten Schlösser Europas. Anschließend geht es weiter zum Hotel. Abendessen um 19 Uhr im Hotel.

Donnerstag 07.06.18 – 2.Tag: Nürnberg

Die Kaiserburg in Nürnberg zählt zu den bedeutendsten Kaiserpfalzen des Mittelalters in Europa. Im Mittelalter regierten die römisch-deutschen Kaiser nicht von einer Stadt aus, sondern waren ständig unterwegs, um vor Ort ihre Vasallen zu treffen, Gericht zu halten oder Reichstagen beizuwohnen. Auf Reisen war der Kaiser mit seinem Hofstaat in Kaiserpfalzen entlang der Reiserouten untergebracht. Wir werden bei einer geführten 2-stündigen Fahrt mit unseren Bus durch Teile der Altstadt und entlang des Mauerrings fahren. Außerhalb der Altstadt kann auch das ehemalige Reichsparteitagsgelände besucht werden. Anschließend haben wir Zeit die Altstadt zu entdecken, die man nur zu Fuß richtig erkunden kann, danach Freizeit bis zur Rückfahrt zum Hotel und um 19 Uhr Abendessen.

Freitag 08.06.18 – 3.Tag: Ein schönes Stück Franken

Heute wollen wir den Tag etwas ruhiger gestalten, es geht am Vormittag nach Forchheim. Wer sich von Franken ein Bild machen will, muss mit offenen Sinnen den Stadtkern von Forchheim durchwandern. Das typisch fränkische Fachwerk versteckt sich in Winkeln und Gassen, zeigt sich stolz auf Plätzen und Straßen. Die Geschichte der Stadt spiegelt sich in der Vielfalt der Bauwerke der vergangenen Jahrhunderte. Schon die Herrscher aus dem Hause der Merowinger und der Karolinger kamen nach Forchheim. Könige wurden hier gewählt. Die Bamberger Bischöfe traten als Bauherren auf. Vom Selbstbewusstsein der Forchheimer Bürger zeugen das berühmte Rathaus, das alte Katharinenspital und die Vielzahl prächtiger Häuser

Samstag 09.06.18 – 4.Tag: Bamberg – Lebendige Stadt mit reicher Geschichte

Die alte Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg gilt als eine der schönsten Städte Deutschlands. Das „tausendjährige Gesamtkunstwerk“ der Bamberger Altstadt wurde 1993 aufgrund seines einmaligen Stadtensembles in die Liste des UNESCO Welterbes der Menschheit aufgenommen. Gotik und bürgerlicher Barock bestimmen das Bild der im Kern mittelalterlichen Stadt. Heute ist Bamberg eine lebendige und mit 70.000 Einwohnern prosperierende Stadt. Die wunderschöne Natur- und Flusslandschaft ist zudem ein wahrer Schatz. Am späten Vormittag ist eine 2-stündige Stadtführung gebucht, anschließend besteht die Möglichkeit für eigene Unternehmungen. Nachmittags erleben wir die Stadt, Klein-Venedig und das nahe Umland sowie den Hafen bei einer Rundfahrt auf Regnitz und Main-Donau-Kanal. Anschließend Rückfahrt ins Hotel und um 19 Uhr Abendessen.

Sonntag 10.06.2018 – 5 Tag: Rothenburg ob der Tauber

Heute werden schon wieder die Koffer gepackt und während der Rückreise heißt es dann Romantik pur. Keine andere Stadt in Deutschland verkörpert so eindrucksvoll in Stein gewordene und gelebte Geschichte. Sie erzählen von Königen und Kaisern, von Patriziern und vom Stolz der freien Stadtbürger, von den Geheimnissen und dem Zauber des Mittelalters. Weltoffenheit, Idylle und zahlreiche Zeugnisse einer 1000-jährigen Geschichte schaffen ein Weltweit einzigartiges Flair. Bei einem Rundgang durch die historische Altstadt mit ihren romantischen Gässchen und malerischen Ecken werden wir einen Überblick über verschiedenen Aspekte und Epochen der Rothenburger Stadtgeschichte kennenlernen. Zu den wichtigsten und schönsten historischen Gebäuden werden wir geführt und bekommen so einen Einblick in das Leben in einer mittelalterlichen Stadt. Im Anschluss haben wir noch Zeit für den letzten Cappuccino und machen uns dann auf den Heimweg. Ankunft in Velbert gegen 20 Uhr.

Wir bieten Euch die Fahrt zum Preis

für Mitglieder im DZ von 395,00 €, für Gäste im DZ von 420,00 €,

für Mitglieder im EZ von 440,00 €, für Gäste im EZ von 465,00 €, an.

Im Preis enthalten sind: Hin –und Rückreise, 4 x Übernachtung mit reichhaltigem Frühstück, 4 x Abendessen als 3-Gang-Menü, Besichtigungen, Trinkgelder.

Wir bitten um Anmeldung unter 2 18 11 und Zahlung von 50,00 € pro Person auf unser

Konto DE45 3345 0000 0026 3339 14 bei der Sparkasse HRV (BIC WELADED1VEL) mit dem Vermerk: ‘Frankenland‘.

Der Veranstalter ist das Unternehmen Reisedienst RPB, der Vermittler der Reise ist der BVO. Änderungen im Programmablauf behalten wir uns vor. Der Platz im Bus wird nach Eingang der Einzahlung vergeben.
Bei einem evtl. Rücktritt (Reiserücktrittsversicherung ist angefragt) von der Reise, solltet Ihr für Ersatz sorgen, uns dies aber bitte mitteilen. Für die Rücküberweisung wird ein Unkostenbeitrag von 6,50 € vom Fahrpreis einbehalten.

Wir hoffen, Euch mit dieser Fahrt eine erlebnisreiche Zeit im Frankenland anzubieten und freuen uns auf Eure Beteiligung.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Schmitz

Vorsitzender

Monatsversammlung Oktober 2017

In unserer Monatsversammlung im Oktober wurde das aktuelle Thema:
Individuelle Gesundheitsleistung‘ – kurz IgeL behandelt.

Der Vorsitzende Klaus Schmitz begrüßt unsere heutige Referentin Frau Wegert von der Verbraucherzentrale NRW. Der Förderverein besteht seit Mai 2016 und ist zum zweiten Mal im BVO, um uns sein neuestes Thema vorzustellen – ‘Patiententipps zu IgeL-Leistungen‘. Klaus Schmitz  begrüßt auch die zahlreich erschienen Mitglieder und Gäste.

Frau Wegert begrüßt die Anwesenden mit den Worten: ‘Ein gutes Gesundheitssystem, so argumentieren Ärzte und bitten den Patienten, die guten Leistungen in Anspruch zu nehmen. IgeL gibt es seit 1998 und wird von den Patienten mit Skepsis in Anspruch genommen.

Mein Tipp: Wenn Ihnen von Ihrem Arzt die IgeL-Leistung angeboten wird, fragen Sie immer, welche Kosten auf Sie zukommen.‘ Individuelle Gesundheitsleistungen sind Glaukomuntersuchung, Hautkrebsfrüherkennung  oder zusätzlicher Ultraschall beim Gynäkologen werden den Patienten gerne angeboten. Diese Leistungen sind in der Regel reine Selbstzahlerleistungen und werden gerne formuliert wie ‘Krebsvorsorge Plus‘ oder erweiterte ‘Vorsorge‘ und in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen.
Es gibt hier Ausnahmen: Zum Beispiel, wenn der Patient zu einer Risikogruppe gehört, oder an Diabetes erkrankt oder wenn der Gynäkologe im Rahmen der Tastuntersuchung einen verdächtigen Befund gemacht hat.
Kosten liegen zwischen 20 € für eine Glaukom-Untersuchung bis zu mehreren tausend Euro für kosmetische Behandlungen.
Frau Wegert beschließt ihre Ausführungen mit den Worten: ‘Lassen Sie sich zu keiner Leistung überreden. Fragen Sie immer nach den Kosten.‘
Nach dem Referat bedankt sich Frau Wegert bei den Anwesenden für das Interesse. Im Anschluss werden noch zahlreiche Fragen beantwortet. Sie legt noch einige Flyer zur Mitnahme bereit. Die Anwesenden fühlen sich aufgeklärt nach den Ausführungen und bedanken sich mit Applaus. Der Vorsitzende bedankt sich für den Besuch und überreicht das Gastgeschenk.

Lore Nowicky-Scheidt

Der etwas andere Wandertag!

‚Schiff ahoi‘
hieß es für 38 Oberstädter am 9. September. Eine Hafenrundfahrt mit der MS ‘Rheinfels‘ durch den größten Binnenhafen Europas. Die Duisburg-Ruhrorter Häfen befinden sich in Duisburg an der Mündung der Ruhr in den Rhein. Sie gelten als größter Binnenhafen Europas in der Gesamtbetrachtung aller öffentlichen und privaten Hafenanlagen. Mit einer Gesamtfläche von 10 km zieht sich der Bereich des eigentlichen Hafens von den Hafenbecken an der Ruhrmündung entlang des Rheins aufwärts bis nach Duisburg-Rheinhausen. Wir genossen die 2stündige Rundfahrt, ließen uns von der freundlichen Bedienung verwöhnen und den Kuchen schmecken.
Im Anschluss ging es in die Duisburger City. Der Wandel von Duisburg von der Stahlkocher- zur Dienstleistungsstadt ist besonders in der City zu beobachten. Hier wurden in den letzten Jahren zahlreiche Shoppingoasen errichtet, die sich hinsichtlich Größe und Ausdehnung auch nicht hinter amerikanischen Malls verstecken müssen. Erster Anlaufpunkt für eine ausgedehnte Shoppingtour durch Duisburg war das im September 2008 eröffnete Forum Duisburg, das zusammen mit dem ebenfalls neu erbauten City Palais auf der anderen Seite der Königstraße den neuen Einkaufstreffpunkt in der Stadtmitte bildet. Exklusive Geschäfte und gemütliche Außenterrassen luden zum Verweilen ein. Nach einem Rundgang wartete der Bus bereits wieder auf uns und jetzt ging es endlich in die ‘Borbecker Dampfbierbrauerei‘. Hier durften wir unsere reservierten Plätze einnehmen und Biertrinken war ja hier eine Pflichtübung. Nach kalorienreichem Essen und guten Getränken endete unser etwas anderer Wandertag.

Lore Nowicky-Scheidt

Monatsversammlung September 2017

‚Moin Bremen‘

Film erstellt von unserem Haus- und Hofphotograph Fritz Bille:
Fritz begrüßt die Anwesenden und wünscht – mit etwas Herzklopfen – einen spannenden Abend. Gemeinsam dürfen wir die Bremenfahrt mit all seinen Höhen (Tiefen gab es keine) noch einmal erleben. Los ging es am 15.06. um 8 Uhr in Velbert. Die Anreise nach Bremen wurde durch unser traditionelles 2tes Frühstück im Rasthaus ‘Dammer Berge‘ unterbrochen. Weiter ging es nach Bremen zur Stadtführung. Wir lernten die lebhafte Böttchergasse, das Schnoorviertel, den St. Petri-Dom und natürlich den Marktplatz mit Rathaus und Roland, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen, kennen! Am frühen Abend fuhren wir zu unserem kleinen aber feinen Hotel.

Den 2. Tag verbrachten wir in Bremerhaven. In einem der größten Container-Terminals Europas; hier durften wir eine Rundfahrt mit dem Hafenbus miterleben. Die Gruppe teilte sich – einige besuchten das Auswandererhaus und die anderen das Klimahaus. Anschließend fuhren wir durch den alten Fischereihafen. Das Abendessen nahmen wir auf einem Museumsschiff, der ‘Seute Deern‘ ein.

Am 3. Tag ging es auf dem direkten Weg nach Worpswede, wo wir die Torfkahnfahrt auf der Hamme erleben durften. Dies war ein Erlebnis der besonderen Art.
Die Weiterfahrt erfolgte ins Alte Land zum Obsthof Matthies mit Rundfahrt im Obstexpress. Im Anschluss erfolgten die Verkostung mit Kaffee und Kuchen und der Einkauf im Bauernlädchen.
Der 4. Tag war auch unser Abreisetag. Hier hieß es Kreuzfahrschiffe in der Meyerwerft
in Papenburg besichtigen. Unser letztes Ziel vor der endgültigen Heimreise war der Berentzen Hof in Haselünne, wo wir uns noch einmal ordentlich stärken konnten.
Erlebnisreiche Tage und ein freundliches Miteinander beim BVO haben diese
vier Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht, das war im hervorragend zusammengefassten Film eindeutig erkennbar. Dank Fritz durften wir die Highlights heute noch einmal erleben. Erwähnenswert ist die Untermalung durch die wunderschöne Musik der Nussknacker-Suite. Klaus bedankt sich ganz herzlich bei Fritz und der Applaus der Anwesenden war ihm sicher. Selbst die Anwesenden, die an der Fahrt nicht teilgenommen haben, waren begeistert und konnten das Erlebte mit uns nachvollziehen.

Lore Nowicky-Scheidt

 

Juli – Wanderung

Wanderung durch Wald und Flur
und bei strahlendem Sonnenschein führte uns unsere Juli-Wanderung – zunächst mit dem großen Gelben nach Homberg. Einen kleinen Schlenker nach links und es gab für uns nur noch ‘Natur pur‘. An verblühten Mais- und reifen Kornfeldern vorbei ging es auf dem direkten Weg zu unserem Ziel – das ‘Bauerncafé Groß-Ilbeck‘, wo wir bereits von den Autowanderern erwartet wurden. Seit 1997 bewirtschaftet Katharina Weidtmann auf dem heimischen Bauernhof ihr Café.  Erst war es ein Versuch, ein Café in der freien Natur zu eröffnen, doch schon bald wurde es ein Geheimtipp. Der Renner ist die selbstgebackene ‘Gänsetorte‘ – die von den Wanderern überwiegend verzehrt wird. Gut gestärkt,  nicht ohne noch die  ‘Bauernboutique‘ und die ‘Fischscheune‘ zu besuchen, ging es zurück nach Homberg zum ÖPNV, der uns zurück nach Velbert brachte. Alle Teilnehmer waren begeistert von dieser schönen Wanderung und fragten sich: Wo uns wohl die nächste Wanderung hinführt.

Lore Nowicky-Scheidt

 

Neues Domizil vom BVO

BVO jetzt unterm ‘Telebert‘
Unsere Monatsversammlung im Juli stand unter dem Motto: ‘Treffen zur ‘Einweihung‘.
Der erste offizielle Treff im Technologiezentrum Velbert sollte etwas Besonderes werden und es wurde ein besonderes Highlight mit einem ausgiebigem Sektempfang und reichlich Canapés vom Feinsten. Die Gäste und auch unser Gast – der stellv. Bürgermeister – Emil Weise fühlten sich wohl im neuen Haus und es wurde reichlich diskutiert und erzählt. Die Gäste waren im Anschluss der Veranstaltung der Meinung: Dass die erste Versammlung im neuen Domizil ein voller Erfolg war und bereits jetzt Freude aufkommt, auf die nächste Veranstaltung.

Lore Nowicky-Scheidt

 

 

‚Moin‘ Bremen

Komm mit nach Bremen‘,
sagte einst der Esel zum Hund und die Katze zum Hahn. Sowie diese freundlichen Tiere, haben wir uns an Fronleichnam (15.06.2017) auf den Weg in die Stadt der Bremer Stadtmusikanten gemacht. Los ging es um 8 Uhr von der Friedenskirche. Die Anreise nach Bremen wurde durch unser traditionelles 2tes Frühstück im Rasthaus ‘Dammer Berge‘ unterbrochen. Weiter ging es nach Bremen. Mit einigen Staus, erreichten wir am frühen Nachmittag Bremen. In zwei Gruppen wurde Bremen bei einer Stadtführung erlebt. Natürlich sahen wir den Marktplatz mit Rathaus und Roland, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Aber auch die Böttchergasse, die Weser und das lebhafte Schnoor Viertel begeisterte unsere Teilnehmer. Nach Bezug der Hotelzimmer freuten sich alle auf ein hervorragendes Abendessen.

Die Vielfalt der Hansemetropole erlebten wir am nächsten Tag, denn da waren wir in Bremerhaven. Dort gibt es keine ‘Historische Altstadt‘. Bremerhaven wurde im Krieg fast völlig zerstört, hat aber einen der größten Container-Terminals Europas. Vom alten Fischereihafen aus erlebten wir bei einer Rundfahrt mit dem Hafenbus das geschäftliche Treiben. Vieles wurde uns erklärt, denn man kam bis auf wenige Meter an Krananlagen und Schiffe heran. Auch der größte Parkplatz Europas im Container-Terminal mit über 100.000 Plätzen ließ uns staunen. In der Mittagspause wurden dann die ersten Fischspezialitäten probiert, bevor man dann das Auswandererhaus oder Klimahaus besichtigte. Aber auch zum Shoppen war noch Zeit, und die Damen nahmen dieses Angebot gerne an. Ein vorzügliches Abendessen auf der ‘Seute Deern‘, ein Museumssegler, rundete diesen unvergesslichen Tag ab.

Worpswede – das einstige Bauerndorf war einer der Besuchsstationen am nächsten Tag. Die Landschaft hat Worpswede das Besondere gegeben; die Kunst etwas Einmaliges. Bei einer Torfkahnfahrt erlebten wir nachgestellt, wie früher Torf aus dem Teufelsmoor nach Bremen verbracht wurde. Wo früher Torf gestapelt war, saßen wir heute mit ca. 20 Personen als Passagiere. Der Höhepunkt war für uns, als Segel gesetzt wurden. Auch nette Anekdoten der Schifferführer trugen zum Gelingen der 2-stündigen ‘Flusskreuzfahrt‘ bei. Die Weiterfahrt in das Alte Land nutzen dann die Teilnehmer zum Relaxen. Die Rundfahrt im Obstexpress mit viel Hintergründigem zum Obstanbau, denn wer weiß schon, wie Nützlinge und Schädlinge sich beim Obst auswirken. Im Anschluss wurden wir mit einer prächtigen Kaffeetafel verwöhnt.

Am nächsten Morgen war wieder Koffer packen angesagt und während der Rückreise hieß es dann – Kreuzfahrtschiffe besichtigen – Made in Papenburg. In der Meyer-Werft konnte dann alles über die Kreuzfahrtschiffproduktion in Erfahrung gebracht werden. Zahlreiche Schiffe wurden uns vorgestellt die in Papenburg gebaut worden sind, allerdings als Modelle. Mit Informationen über den Kreuzfahrt-Tourismus und die Besichtigung eines Chinesischen Kreuzfahrers, der sich im Endausbau befand verging die Zeit viel zu schnell. Durch das Friesenland ging es weiter nach Haselünne zu einem Besuch auf den Berentzen-Hof. Nach einer Führung durch das Museum wurden wir noch nett verköstigt und die kleinen Kurzen schmeckten auch nicht schlecht.

Erlebnisreiche Tage und ein freundliches Miteinander der Teilnehmer machten diese Vier-Tage-Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der Dank galt unserem Fahrer Peter und unserem Reiseleiter Klaus.

Text: Lore Nowicky-Scheidt / Foto: Rosemarie Bestek